Sequoiadendron giganteum

Riesen-Mammutbaum

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  • 1855-03-T
  • ca. 10 - 15 cm (ohne Topf)
  • Sommergrün
  • Plastiktopf
  • 3 Jahre
  • Deutschland
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Sequoiadendron giganteum – Riesen-Mammutbaum Allgemeines: Der Riesen-Mammutbaum wird auch... mehr

Sequoiadendron giganteum – Riesen-Mammutbaum

Allgemeines:
Der Riesen-Mammutbaum wird auch Berg-Mammutbaum oder Wellingtonie genannt. Es handelt sich um einen sehr imposanten Großbaum, der im westlichen Nordamerika beheimatet ist. Er wächst hier zusammen mit anderen Nadelbaumarten in dem Hochgebirge der „Sierra Nevada“ in verschiedenen isolierten Beständen und zählt leider zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Das besondere Merkmal des Riesen-Mammutbaumes ist seine Größe und sein enormes Dickenwachstum. In seiner Heimat werden einzelne Exemplare über 80 Meter hoch und entwickeln Stammdurchmesser von bis zu 9 Metern. Typisch sind auch die auffällig verbreiterte Stammbasis sowie die sehr dicke und faserige Rinde als Schutz vor Waldbränden. Der Stamm ist ansonsten gerade und bis in die Spitze durchgängig. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig und später eher locker und ausladend. Die blaugrünen Blätter sind schuppenförmig zugespitzt und stehen dicht zusammen.
Riesen-Mammutbäume erreichen ein sehr hohes Alter und können in den verschiedenen Nationalparks bewundert werden. Ein berühmter Riesen-Mammutbaum ist beispielsweise der „General Sherman“. Er steht im Sequoia-Nationalpark in Kalifornien und gilt als der mächtigste lebende Baum der Welt.
Riesen-Mammutbäume werden teilweise mit dem noch höher wachsenden Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) oder dem Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) verwechselt.  


Pflege als Bonsai:
Ein Riesen-Mammutbaum wird sicherlich in der streng aufrechten Form gestaltet. Dies entspricht seinen natürlichen Vorbildern in der Natur. Aufgrund der gröberen Nadeln sollte evtl. ein größeres Bonsai-Format angestrebt werden, damit die Relation zwischen Stamm und Belaubung überzeugend wirkt. Im Alter bildet sich auch bei einem Bonsai eine deutlich verbreiterte Stammbasis. Dies verleiht dem Baum eine besondere Ausdrucksstärke. Der Wuchs des Riesen-Mammutbaumes ist kräftig und erinnert dabei etwas an die Sicheltanne (Cryptomeria japonica). Wenn der Baum seine Grundform entwickelt hat sollten die Triebe der einzelnen Astetagen entsprechend frühzeitig eingekürzt (gezupft) und regelmäßig ausgelichtet werden. Der Riesen-Mammutbaum hat außerdem ein kräftiges Wurzelwachstum und sollte regelmäßig umgetopft werden, bevor sich das Substrat zu sehr verdichtet. Wie bei anderen immergrünen Nadelbäumen kann im Spätsommer umgetopft werden. Der Riesen-Mammutbaum bevorzugt einen sonnigen Standort und sollte ausreichend gewässert werden. Staunässe ist aber zu vermeiden. Im Winter sollte die Pflanze am besten frostfrei stehen und im Frühjahr unbedingt vor Spätfrösten geschützt werden.

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