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Repotting - explained step by step

The right time:

Regular repotting is very important for the health and development of a bonsai. As a rule, deciduous trees should be repotted every two years and conifers every 3-5 years. However, depending on the plant species and the state of development should be decided here individually. Repotting too early weakens the plant, as it usually takes root in the first year and does not sprout normally until the following year. Too late repotting, on the other hand, results in a lack of space for the roots in the tray and branches may suffer or even die due to the undersupply of water and nutrients.

Der richtige Zeitpunkt: 

Das regelmäßige Umtopfen ist für die Gesundheit und Entwicklung eines Bonsais von großer Bedeutung. In der Regel sollten Laubbäume alle zwei Jahre und Nadelbäume alle 3-5 Jahre umgetopft werden. Je nach Pflanzenart und Entwicklungszustand sollte hier aber individuell entschieden werden. Ein zu frühes Umtopfen schwächt die Pflanze, da sie meistens im ersten Jahr anwurzelt und erst im Folgejahr normal austreibt. Ein zu spätes Umpflanzen hat dagegen zur Folge, dass es den Wurzeln in der Schale an Platz mangelt und Äste durch die Unterversorgung mit Wasser und Nährstoffen leiden oder sogar absterben können.

At the same time, however, a certain lack of space in the pot leads to short shoots and the desired maturation of a bonsai. Finding the right time to repot is therefore a matter of degrees, and it is advisable to document the repotting cycles and keep a close eye on plant growth. However, if the soil surface is very hard and the plant hardly absorbs water when watered, this is a sure sign of a compacted root ball. Also, the drainage holes at the bottom of the pot are then usually overgrown. Repotting should be done at this point at the latest. Deciduous trees are ideally repotted in the spring (February-March) before leaf emergence. For conifers, late summer (September) may also be recommended, depending on weather and overwintering possibilities. Indoor bonsai can be repotted throughout the growing season (February-October).

Gleichzeitig führt aber ein gewisser Platzmangel in der Schale zu kurzen Trieben und der gewünschten Reifung eines Bonsais. Den richtigen Zeitpunkt für das Umtopfen zu finden ist also ein Gradwandel und es empfiehlt sich eine Dokumentation der Umtopfzyklen sowie die aufmerksame Beobachtung des Pflanzenwachstums. Sollte die Bodenoberfläche jedoch sehr hart sein und die Pflanze beim Gießen kaum noch Wasser aufnehmen, ist dies ein sicheres Zeichen für einen verdichteten Wurzelballen. Auch die Abzugslöcher am Schalenboden sind dann meistens zugewachsen. Spätestens jetzt sollte umgetopft werden. Laubbäume werden idealer Weise im Frühjahr (Februar-März) vor dem Blattaustrieb umgesetzt. Für Nadelbäume kann je nach Witterung und Überwinterungsmöglichkeiten auch der Spätsommer (September) empfohlen werden. Zimmerbonsai können während der gesamten Wachstumsperiode (Februar-Oktober) umgetopft werden.

Potting out:

Prior to potting, the work area should be prepared with all necessary tools and utensils to allow for speedy and effective work. First, remove the wire around the root ball. Then, using a special knife or an appropriate root saw, the tree can be easily detached from the pot. Especially with heavily rooted species and bulbous pots, the saw is often the only way to get the tree out. In the worst case, the pot must be split with a hammer.

Austopfen: 

Vor dem Austopfen sollte der Arbeitsplatz mit allen nötigen Werkzeugen und Utensilien vorbereitet werden, um ein zügiges und effektives Arbeiten zu ermöglichen. Zuerst wird der Draht um den Wurzelballen entfernt. Mit einem speziellen Messer oder einer entsprechenden Wurzelsäge kann der Baum dann leicht aus der Schale gelöst werden. Besonders bei stark wurzelnden Arten und bauchigen Schalen ist die Säge oft die einzige Möglichkeit den Baum aus der Schale zu bekommen. Im schlimmsten Fall muss die Schale mit einem Hammer zerteilt werden.

Root pruning:

Just as with the crown of the tree, emphasis should be placed on a good root system structure. When repotting, the roots are first untangled with a root claw. This is done by working from the trunk outward without tearing the roots. The loosely hanging roots can then be shortened with sharp scissors. Thicker roots can also be cut with pliers. Heavy cuts are then best treated with a special root paste.

Wurzelschnitt: 

Ebenso wie bei der Baumkrone, sollte man auch Wert auf einen guten Aufbau des Wurzelsystems legen. Beim Umtopfen werden die Wurzeln zunächst mit einer Wurzelkralle entwirrt. Dabei arbeitet man vom Stamm nach außen ohne die Wurzeln zu zerreißen. Die locker herabhängenden Wurzeln können dann mit einer scharfen Schere eingekürzt werden. Dickere Wurzeln können auch mit einer Zange abgeschnitten werden. Starke Schnitte werden dann am besten mit einer speziellen Wurzelpaste behandelt.

Root base:

For a beautiful root base, it is also important to encourage the lateral roots and not the lower roots. For this purpose, the bottom of the root ball is shortened more. However, there should always be enough fine roots left on the tree to ensure that the plant will grow. The root base should then be cleaned with a brush and water before potting. Visually disturbing roots can now also be removed completely, if the tree can physiologically do without them.

Wurzelansatz: 

Für einen schönen Wurzelansatz ist es außerdem wichtig, die seitlichen und nicht die unteren Wurzeln zu fördern. Dazu wird die Unterseite des Wurzelballens stärker eingekürzt. Es sollten aber immer genügend Feinwurzeln am Baum verbleiben, um das Anwachsen der Pflanze sicher zu stellen. Der Wurzelansatz sollte vor dem Eintopfen dann noch mit einer Bürste und Wasser gereinigt werden. Optisch störende Wurzeln können jetzt auch komplett entfernt werden, sofern der Baum physiologisch darauf verzichten kann.

Preparation of the pot:

If the tree has outgrown its pot, a new one can now be selected. Size is critical here for healthy growth. Too small pots will quickly lead to deficiency symptoms and too large ones will promote waterlogging and thus also endanger the health of the tree. If the old pot is used again, it should be thoroughly cleaned. The first thing to do is to cover the drainage holes with a net so that the soil is not washed out. The nets must be fixed with a wire. By the way, by using colored nets, you can easily determine the time of repotting. Most often, the pot also has special wire holes to fix the bonsai. If these are not present, simply use the drainage holes.

Vorbereitung der Schale: 

Falls der Baum aus seiner Schale herausgewachsen ist, kann nun eine neue ausgewählt werden. Die Größe ist hier für ein gesundes Wachstum entscheidend. Zu kleine Schalen führen schnell zu Mangelerscheinungen und zu große Schalen begünstigen Staunässe und gefährden damit ebenfalls die Gesundheit des Baumes. Benutzt man die alte Schale nochmal, sollte diese gründlich gereinigt werden. Als erstes müssen dann die Abzugslöcher mit einem Netz bedeckt werden, damit die Erde nicht ausgespült wird. Die Netze müssen mit einem Draht fixiert werden. Durch die Verwendung von farbigen Netzen kann man übrigens leicht den Zeitpunkt des Umtopfens feststellen. Meistens verfügt die Schale auch über spezielle Drahtlöcher, um den Bonsai in der Schale zu befestigen. Falls diese nicht vorhanden sind, nutzt man einfach die Abzugslöcher.

Substrate:

Special bonsai substrate (e.g. TerraSai) is then poured into the finished prepared pot. It should be a structurally stable mixture adapted to the plant species and developmental stage. Only enough substrate is poured in so that the tree subsequently has the appropriate height in the pot. The root base should be neither below nor above the edge of the pot. Before the tree is inserted, it is recommended to use a starter fertilizer (e.g. BioGold Classic). Conifers in particular can now also be inoculated very well with a mycorrhiza fungus (e.g. Vitalin).

Substrat: 

In die fertig vorbereitete Schale wird dann spezielles Bonsai-Substrat eingefüllt (z.B. TerraSai). Es sollte eine strukturstabile, der Pflanzenart und dem Entwicklungszustand angepassten Mischung sein. Es wird nur so viel Substrat eingefüllt, dass der Baum anschließend die passende Höhe in der Schale hat. Der Wurzelansatz sollte dabei weder unterhalb noch oberhalb des Schalenrandes liegen. Bevor der Baum eingesetzt wird, empfiehlt sich die Verwendung von einem Startdünger (z.B. BioGold Classic). Besonders Nadelbäume können nun auch sehr gut mit einem Mykorrhiza-Pilz (z.B. Vitalin) geimpft werden.

Wiring:

As long as the tree cannot yet hold itself in the pot by its own roots, it is essential to wire it on firmly. This prevents the plant from tipping out and the fresh root hairs can grow undisturbed. To do this, the wire is passed over the root ball, tightened and twisted. The superfluous wire is shortened. If the wire runs over the root base, some protective tubing can be used here. After wiring, the tree should sit firmly in the pot and be able to be lifted up by the trunk without any problem.

Andrahten: 

Solange der Baum sich noch nicht durch seine eigenen Wurzeln in der Schale halten kann, muss er unbedingt fest angedrahtet werden. Dadurch verhindert man ein herauskippen der Pflanze und die frischen Wurzelhärchen können ungestört wachsen. Der Draht wird dazu über den Wurzelballen geführt, fest angezogen und verdrillt. Der überflüssige Draht wird eingekürzt. Sollte der Draht über den Wurzelansatz laufen, kann hier etwas Schutzschlauch verwendet werden. Nach dem Andrahten sollte der Baum fest in der Schale sitzen und ohne Problem am Stamm hochgehoben werden können.

Potting:

After fixing the tree, fill in the remaining substrate and work it conscientiously into all the cavities with a chopstick. Care should be taken, however, that this does not cause the roots to rise to the surface and then protrude from the substrate.

Eintopfen: 

Nach dem Andrahten wird das restliche Substrat angefüllt und mit einem Stäbchen gewissenhaft in sämtliche Hohlräume eingearbeitet. Es ist darauf zu achten, dass man dadurch jedoch nicht die Wurzeln an die Oberfläche befördert und diese dann aus dem Substrat herausstehen.

Watering:

Once the plant has finished potting, it must be watered thoroughly. Watering should be done until the water runs out of the drainage holes. The substrate should also not dry out from now on, but waterlogging should also be avoided. Some sensitive species with particularly shallow pots will benefit from a thin layer of fine Sphagnum moss sprinkled on the soil surface during this time.

Angießen: 

Wenn die Pflanze fertig eingetopft ist, muss sie gründlich gewässert werden. Dabei sollte solange gegossen werden, bis das Wasser aus den Abzugslöchern läuft. Das Substrat sollte ab sofort auch nicht mehr austrocknen, aber Staunässe ist ebenfalls zu vermeiden. Manche empfindliche Arten mit besonders flachen Schalen profitieren in dieser Zeit von einer dünnen Schicht mit feinem Sphagnum-Moos, welches auf die Erdoberfläche gestreut wird.

Aftercare:

Frisch umgetopfte Bonsai sind empfindlich und sollten hell und geschützt vor Frost, Hitze und Wind stehen. Sobald die Pflanze austreibt muss auch auf einen Schädlingsbefall geachtet werden. Läuse befallen gerne den Neuaustrieb und müssen umgehend entfernt werden. Sobald die Pflanze angewurzelt ist und kräftig treibt, kann mit dem Düngen begonnen werden (ca. 4-6 Wochen nach dem Umtopfen).

Nachsorge: 

Frisch umgetopfte Bonsai sind empfindlich und sollten hell und geschützt vor Frost, Hitze und Wind stehen. Sobald die Pflanze austreibt muss auch auf einen Schädlingsbefall geachtet werden. Läuse befallen gerne den Neuaustrieb und müssen umgehend entfernt werden. Sobald die Pflanze angewurzelt ist und kräftig treibt, kann mit dem Düngen begonnen werden (ca. 4-6 Wochen nach dem Umtopfen).
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