Ginkgo biloba

  • Deutscher Name:Fächerblattbaum
  • Bestellnummer:1066-10-K1
  • letzter Umtopftermin:April 2018
  • Bonsaigefäß:Keramikschale
  • Alter:ca. 10 Jahre
  • Baumhöhe inkl. Schale:30 cm
  • Herkunft:Japan
  • Originalbild


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Der Ginkgo ist der älteste Baum der Erde. Seine Rinde ist hellbraun bis gelb und wird später braun-grau. Das fächerähnliche Laub ist im Sommer sattgrün und verfärbt sich zum Herbst hin in ein gleichmäßiges gelb. Die Blätter sind wie die Nadeln an Koniferen parallelnervig. Dies ist sicherlich eines der Gründe, warum er in der Fachliteratur nicht unter Laubgehölze, sondern unter Nadelgehölze aufgeführt wird. Eine weitere Besonderheit des Ginkgo ist die unterschiedliche Ausbildung der Triebe. Wie bei den Lärchen bildet er Langtriebe aus, an denen die Blätter wechselständig angeordnet sind und Kurztriebe, an denen die Blätter in Büscheln sitzen. Das bedeutet für die Gestaltung, dass der Zuwachs eines Jahres sehr spärlich ausfallen kann. Nach einem solchen "Austriebssparjahr" folgt aber oft ein wuchsfreudiges Jahr, in dem dann die frischen Triebe so zurückgeschnitten werden, dass der Neuaustrieb in die gewünschte Richtung erfolgt. Somit erübrigt sich auch die Notwendigkeit des Drahtens. Große Schnittstellen verheilen sehr langsam und sollten deshalb mit der japanischen Wundpaste(Calsmate, Bestell Nr. 1902) behandelt werden. Der Ginkgo liebt einen sonnigen Standort im Freien. Nur im Hochsommer ist ein Schutz vor der Mittagshitze sinnvoll. Regelmäßige Düngung und eine ausreichende Bewässerung ist im Sommer ebenso wichtig wie ein geschützter Überwinterungsplatz in nicht zu nasser Erde. Die relativ fleischigen Wurzeln können starke Fröste und Staunässe nicht vertragen. Umgetopft wird im Frühjahr kurz vor dem Austrieb. Der organische Anteil sollte mit zunehmendem Alter verringert werden. Unsere Ginkgo werden in der Aufzucht in Jungpflanzen-Hausmischung getopft, die Solitäre stehen in Solitär-Hausmischung (Bestell Nr. 1235). Krankheiten und Schädlinge sind aufgrund der hohen Widerstandsfähigkeit des Ginkgo nicht bekannt. Dieses soll aber nicht heißen, dass er unverwundbar ist. Kulturfehler können auch den widerstandsfähigsten Baum krank werden oder sogar sterben lassen.

Ginkgo biloba ´Marieken´ wird durch Veredlung vermehrt und wächst durch kurze Internodienabstände und guter Verzweigung sehr kompakt. Die Triebe sind trotz der kompakten Verzweigung dicker als bei den aus Samen gezogenen Ginkgo.

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