Acer buergerianum

  • Deutscher Name:Dreispitzahorn
  • Bestellnummer:1013-19-S2
  • letzter Umtopftermin:Mai 2018
  • Zusatz:Shohin
  • Bonsaigefäß:Keramikschale
  • Alter:ca. 19 Jahre
  • Baumhöhe inkl. Schale:25 cm
  • Herkunft:Korea
  • Originalbild


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Allgemein:

Mit die beliebtesten Pflanzenarten, die gerne als Bonsai kultiviert werden, sind die Jap. Ahorne, wie die verschiedenen Fächer-Ahorne und der Dreispitz-Ahorn. Der Forscher- und Entdeckerdrang der früheren Jahrhunderte erschloss uns in Europa nicht nur ferne Länder, sondern auch neue und damals als exotisch bezeichnete Pflanzen. Heinrich Buerger war als Forscher und Apotheker in Fernost tätig und beschrieb als erster diese für Europa exotische Ahorn-Art. Deshalb wurde ihm zu Ehren die Art benannt, fälschlicherweise wird sie manchmal als Burgen-Ahorn bezeichnet.

Herkunft:

Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht von Formosa über China bis Japan. In den Bergwaldregionen seiner Heimat entwickelt er sich zu einem kleinen Baum von gut 10 m Höhe und breit ausladender Krone. In unseren Breiten entfaltet er sich jedoch nicht ganz so üppig, wenn er ausgepflanzt wird. Als langsam wachsender Baum kann er das erstaunliche Alter von weit über 200 Jahren erreichen.

Besonderheiten:

Das herbstliche Farbspiel des Dreispitz-Ahorns gehört zu den spektakulärsten. Das Farbspektrum deckt nahezu alle Rottöne von orangerot bis purpurrot ab. Manche Exemplare sind ausschließlich flammendrot gefärbt. Das Holz ist beigebraun bis olivbraun und erst im hohen Alter ist die Borke furchig gefeldert. Die Art ist wuchsfreudig und sehr schnittverträglich. Im Lauf der Zeit wird das Blatt recht klein und der Kronenaufbau verzweigt sich durch konsequentes Pinzieren und regelmäßigen Schnitt sehr fein. Das Wurzelwachstum ist sehr opulent und da der richtig durchgeführte Wurzelrückschnitt immer einen Wachstumsanreiz darstellt, sollte mindestens alle zwei Jahre ein solcher stattfinden.

Es ist eine ganze Reihe von Stilformen möglich, besonders eignet sich dieser Ahorn jedoch aufgrund des starken Wurzelwachstums für Pflanzungen über einen Stein. All das macht den Dreispitzahorn zu einem beliebten Bonsai.

Pflegeinfos:

Ein Wort zur Frosthärte. Jungpflanzen bis zu einem Alter von etwa 4 Jahren sind eher empfindlich. Sie vertragen zwar bedingt Frost, aber keine extremen Fröste. Danach werden die Dreispitz-Ahorne immer abgehärteter, so dass mittelalte Pflanzen weitgehend frosthart sind. Problematisch sind insbesondere bei Ahornen die sog. Fahrstuhleffekte. Bereits ab Februar bis in den April kann es Witterungen geben, an denen die Tagestemperaturamplituden weit klaffen. Das sind die Tage, wo es in der Sonne sehr warm sein kann, und nachts wieder Fröste herrschen. Das führt zu permanenten zellulären Kontraktionen, die letztlich zu Längsrissen im Gewebe führen können.

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