Prunus 'Accolade'

  • Deutscher Name:Zierkirsche
  • Bestellnummer:1035-12-K4
  • Bonsaigefäß:Keramikschale
  • Alter:ca. 13 Jahre
  • Baumhöhe inkl. Schale:45 cm
  • Herkunft:Deutschland
  • Originalbild


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Diese Zierkirschen-Sorte wächst im Garten als zierlicher locker aufgebauter Strauch mit leicht bogig überhängenden Trieben. Sie blüht sehr früh Anfang April rosarot. Die Blüten sind leicht gefüllt und sitzen in kleinen Büscheln am zwei- und mehrjährigen Holz, oft an Kurztrieben. Die elliptischen Blätter sind im Sommer grün und verfärben sich im Herbst gelb-orange. Wir haben uns von der Vielzahl an Zierkirschen für diese Sorte entschieden, weil sie gesund und wüchsig ist. Schon als junge Pflanze, manchmal sogar schon im Vermehrungsbeet, beginnt sie zu blühen. Aufgrund ihres guten Wachstums und der reichhaltigen Blätter verbraucht sie im Sommer, gerade an einem sonnigen Standort, viel Wasser. Bekommt sie davon nicht genug, zeigt sie es sofort durch hängende Triebe oder zusammengerollte Blätter an. Hält dieser Zustand länger an, vertrocknen die Triebspitzen und die Blätter. In solch einem Fall ist ein gründliches Tauchbad die beste Möglichkeit einen größeren Schaden abzuwenden. Ein hoher Wasserverbrauch und ein starkes Wachstum ziehen immer einen hohen Nährstoffbedarf nach sich. Wir düngen im Sommer die starkwachsenden Pflanzen im Wechsel alle 10 Tage mit WUXAL Super und Mairol Gold. Natürlich ist bei starkem Wachstum auch die Erde schneller verbraucht. Je nach Alter und Wurzelwachstum topfen wir mit einem gründlichen Wurzelschnitt die Zierkirschen alle 2 bis 3 Jahre um. Unsere Hausmischung ist als Erde sehr gut geeignet. Gelegentlich treten Rostpilze oder Mehltau an den Zierkirschen auf. Wenn man im Frühjahr gleich nach dem entfalten der ersten Blätter die Pflanzen mit einem Kupfer-Mittel (Kupfer-Konzentrat, Bestell Nr. 1420) einsprüht, ist sie erheblich widerstandsfähiger gegen Pilzkrankheiten. Die gefürchtete Spitzendürre oder Monilia-Fäule haben wir zum Glück an den Zierkirschen noch nicht gehabt. Wir vermuten, dass der frühe Zeitpunkt der Blüte ein eindringen dieses Pilzes über die Blüte nicht zulässt. Sollte es doch passieren, ist ein starker Rückschnitt bis in das gesunde Holz notwendig.

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