Carpinus betulus

  • Deutscher Name:Hainbuche
  • Bestellnummer:1045-12-K1
  • Bonsaigefäß:Keramikschale
  • Alter:ca. 12 Jahre
  • Baumhöhe inkl. Schale:40 cm
  • Herkunft:Deutschland
  • Originalbild


In den Warenkorb

Von den heimischen Bäumen ist die Hainbuche (oder auch Weißbuche genannt) sicherlich am einfachsten zu gestalten. Durch ihre gute Schnittverträglichkeit und ihre Wuchsfreudigkeit hat man in kürzester Zeit ansehnliche kleine Bäume. Ihre glatte Rinde und die am Stamm auftretenden unregelmäßigen Wülste sehen bei frei aufrechten Formen am Interessantesten aus. Die Hainbuche treibt den ganzen Sommer kräftig durch, so dass ein ständiges zurückschneiden notwendig ist. Wer ein schnelles Dickenwachstum der Äste und des Stammes fördern will, pflanzt die Hainbuche in das Freiland oder in einen überdimensionierten Topf und schneidet während des ganzen Sommers nicht. Erst im Frühjahr wird die Hainbuche dann stark zurückgenommen. Es ist sogar möglich alle Äste bis auf den Stamm zurückzuschneiden. Im folgenden Sommer werden die frischen Triebe wiederum nicht geschnitten. Erst im Winter oder Frühjahr wird der Baum neu aufgebaut und in eine Schale getopft. Der Zeitpunkt des Umtopfens sollte nicht zu spät gelegt werden, da nach unseren Erfahrungen Hainbuchen, die im Austrieb umgetopft wurden, starke Probleme im Anwachsen hatten. Während der folgenden Wachstumsperiode werden die frischen Triebe rechtzeitig eingekürzt, um eine feine Verzweigung zu erreichen. An den Standort stellt die Hainbuche keine großen Ansprüche, nur in extrem warmen Sommermonaten ist eine Beschattung während der Mittagszeit sinnvoll. Im Winter ist ein guter Winterschutz erforderlich. Ideal ist ein nicht beheiztes Glas- oder Folienhaus. In trockenen Sommermonaten ist es oft nicht zu vermeiden, dass die Hainbuche von Läusen oder Spinnmilben befallen wird. Handelsübliche Mittel wie Neudosan AF oder Promanal AF sind in der Regel ausreichend.

Nach oben [⇑]