Ulmus japonica

  • Deutscher Name:Japanische Ulme
  • Bestellnummer:1046-09-K1
  • Bonsaigefäß:Keramikschale
  • Alter:9 Jahre
  • Baumhöhe inkl. Schale:22 cm
  • Herkunft:Deutschland
  • Originalbild


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In vielen Büchern und Katalogen wird diese Ulme fälschlicherweise als Zelkove (Zelkova serrata) bezeichnet. Wir gaben dieser, aus Japan stammende Ulme, den Namen Ulmus japonica oder auch einfach Japanische Ulme. Die Rinde der Japanischen Ulme wird mit zunehmendem Alter borkig und bricht mit tiefen Rissen auf. Die gezähnten kleinen Blätter sind grün, im Sommer oft hellgrün. Für die Bonsaigestaltung ist sie auch für Anfänger einfach ideal. Auf Grund ihrer feinen Verästelung und ihrer kleinen Blätter können sehr kleine Bonsai (´Mame´) kultiviert werden. Gestalten lässt sich die Japanische Ulme das ganze Jahr über, mit oder ohne Draht, ganz nach Belieben. Leichte Kulturfehler lassen sich schnell wieder beheben. Die Japanische Ulme wächst am besten, wenn sie im Sommer an einem sonnigen und luftigen Platz im Freien steht. Wie bei anderen Bonsai ist auch bei ihr auf eine gleichmäßige Bewässerung und eine ausreichende Düngung zu achten. Ein guter Schutz während des Winters verhindert Frostschäden an den fleischigen Wurzeln und feinen Ästchen. Lassen Sie die Japanische Ulme lieber bei Temperaturen bis -5 Grad im geschützten Quartier überwintern, als in einem "kühlen Zimmer". Eine frostfreie Überwinterung schadet mehr als sie nutzt. Die Japanische Ulme ist sehr wuchsfreudig. Dies macht sich nicht nur im Bereich der Äste, sondern auch bei den Wurzeln bemerkbar. Die Wurzeln haben schnell die vorhandene Erde durchwurzelt. Umgetopft wird in der Regel alle 2 Jahre im Frühjahr vor dem Austrieb. Während eines trockenen warmen Sommers kann die Ulme von Spinnmilben befallen werden. Eine Behandlung mit z.B. Neudosan AF wird dann notwendig. Als Vorbeugung hilft für das nächste Jahr schon ein Standortwechsel. Ein luftiger, feuchter Standort verhindert oft einen Befall von Spinnmilben.

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