Aesculus hippocastanum

  • Deutscher Name:Rosskastanie
  • Bestellnummer:1075-03-T
  • Bonsaigefäß:Plastiktopf
  • Alter:3 Jahre
  • Baumhöhe ohne Topf:20 cm
  • Herkunft:Deutschland
  • Vermehrungsart:Sämling
  • Beispielpflanzen


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Auch wenn einige Autoren in ihren Büchern Kastanien überspringen oder gar der Meinung sind, Kastanien könne man nicht als Bonsai gestalten, sind wir der gegenteiligen Auffassung. Sicherlich ist die Gestaltung nicht sehr einfach, aber genau da liegt auch ein besonderer Reiz. Rote Fächerahorn oder Mädchenkiefern aus Japan gibt es viele, Kastanien aber nicht. Mit der Gestaltung zum Bonsai muss man früh beginnen, denn lässt man die Kastanie wachsen wie sie will, ist sie nach einem Jahr schon einen Meter hoch. Es hat sich gezeigt, dass das Entfernen der dicken klebrigen Gipfelknospe im Herbst, die Seitenknospen stärkt und somit im Frühjahr eine bessere Verzweigung erfolgen kann. Ist die Verzweigung dann noch nicht gut, kann man nach dem ersten Austrieb, wenn die Blätter sich geöffnet haben, einen vollständigen Blattschnitt vornehmen. Auch ein Formschnitt und das Drahten ist dann möglich. Nach ca. 2 Wochen beginnt dann der kleinere Nachtrieb. Während dieser Zeit ist es ratsam, die Kastanie etwas schattiger zu stellen, ansonsten sollte der Standort hell und sonnig sein. Eine regelmäßige Düngung und gute Erde ist, wie bei allen Bonsai, sehr wichtig. Für Kastanien bis zu einem Alter von 10 Jahren hat sich unsere Hausmischung als sehr gut erwiesen. Danach kann man sie auch in Solitärerde setzten. Im Winter reicht ihr ein geschützter Platz im Freien. Da die Kastanie einer der ersten Bäume ist, die im Frühjahr ihr Laub bekommt, muss sie vor Spätfrösten geschützt werden. Im Sommer kann es vorkommen, dass sie von der Blattfleckenkrankheit befallen wird. Entfernen Sie die stark befallenen Blätter und behandeln Sie anschließend die Pflanze mit einem Pilzmittel (z. B. Saprol 0,2%). Im darauffolgenden Jahr ist es sinnvoll die Kastanie nach dem Öffnen der Blätter vorbeugend mit einem Kupferspritzmittel einzusprühen. Durch diese Maßnahme wird die Pflanze gestärkt und ist somit gegen Pilzkrankheiten wiederstandsfähiger.

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