Pinus mugo

Pinus mugo

Berg-Kiefer

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  • 1752-P-20-1281
  • 40 cm (inkl. Schale)
  • Immergrün
  • Plastikschale
  • ca. 16 Jahre
  • Deutschland
Pinus mugo – Berg-Kiefer Allgemeines: Die Berg-Kiefer (Pinus mugo) wächst in den... mehr

Pinus mugo – Berg-Kiefer

Allgemeines:
Die Berg-Kiefer (Pinus mugo) wächst in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas. Sie kommt hier mit mindestens drei Unterarten vor. Die Latsche oder Leg-Föhre (Pinus mugo subsp. mugo) wächst, wie die Namen vermuten lassen, meistens weit ausgebreitet und niederliegend. Dies ist eine Anpassung an ihren extremen Standort, wo sie sich gegen starken Wind, Schneelast und Lawinen behaupten muss. Trotzdem finden sich auch baumartige Exemplare, die bis zu 20 Meter hoch werden können. Hier handelt es sich um die Haken-Kiefer bzw. die Unterart uncinata. Berg-Kiefern sind immergrün und zweinadelig. Die dunkelgrünen Nadeln sind 3 – 4 cm lang und stechen kaum. Die Art ist sehr frosthart und wächst bei unterschiedlichsten Bodenbedingungen.


Pflege als Bonsai:
Kiefern sind für die Bonsaigestaltung sehr beliebt. Sie sind robust und bieten viele gestalterische Möglichkeiten. Als Bonsai strahlen sie durch ihren derben Charakter viel Kraft aus. Andererseits zeigt die gestaltete Kiefer im Vergleich zu Laubbäumen wenig Veränderung und vermittelt dem Betrachter dadurch im Jahresverlauf viel Ruhe. Eine gestaltete Kiefer ist im Grunde sehr pflegeleicht. Die neuen Triebe (Kerzen) werden im Mai eingekürzt bzw. mit den Fingern gebrochen und zu dichte Astpartien werden im Spätsommer ausgelichtet. Im Sommer ist ein sonniger Standort sehr von Vorteil. Kiefern sollten nicht zu nass gehalten werden. Bei langen Regenperioden empfiehlt es sich die Pflanze sogar unter ein Dach zu stellen.
Drahten und Gestalten kann man das ganze Jahr über. Dies sollte aber nicht mit dem Umtopfen im September zusammen fallen. Außerdem muss die Pflanze nach der Gestaltung am besten frostfrei stehen. Bei dem Substrat verwendet man eine strukturstabile, luftige Mischung und achtet auf das Vorhandensein von Mykorrhiza-Pilzen. Man erkennt den Pilz an einem gleichmäßigen, feinen und weißen Belag, der die Wurzeln umhüllt und im Optimalfall die ganze Erde durchzieht. Kiefern sind sehr frosthart. Trotzdem sollten sie im Winter vor trockenen Winden geschützt werden.

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