Fagus sylvatica

Rotbuche

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  • 1067-J-20-3303
  • 35 cm (ohne Topf)
  • Sommergrün
  • Plastiktopf
  • ca. 6 Jahre
  • Deutschland
Fagus sylvatica – Rotbuche Allgemeines: Gäbe es keine Menschen und keine damit verbundene... mehr

Fagus sylvatica – Rotbuche

Allgemeines:
Gäbe es keine Menschen und keine damit verbundene Kulturlandschaft, würden reine Buchenwälder fast ganz Deutschland bedecken. Die Rotbuche ist in ihrer Dominanz gegenüber anderen Baumarten beispiellos. Es gibt keine Art, die in ihrer Jugend so schattentolerant ist und im Alter den Waldboden derart verdunkelt, dass keine anderen Pflanzen eine Chance auf Wachstum haben. Buchen werden bis zu 30 Metern hoch und entwickeln als Einzelbaum eine überwältigende Schönheit. Die silbrige Rinde ist auch bei alten Exemplaren glatt. Die Blätter sind oval, am Rand leicht wellig und glänzend dunkelgrün. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelb bis rotbraun und bleiben teilweise bis zum Frühjahr haften. Die Buche hat die stärkste Oberbodendurchwurzelung von allen heimischen Waldbäumen und bildet oftmals einen auffälligen und breiten Stammansatz. Sie ist insgesamt anspruchslos gegenüber den Standortbedingungen, leidet aber unter Hitze, Staunässe und Trockenheit.


Pflege als Bonsai:
Der Buchenwald sollte jedem Bonsai-Liebhaber vertraut sein. Er ist ein Synonym für die Natur in Deutschland. Entsprechend ist die Beziehung zu der Rotbuche über die Pflege eines Bonsais mehr als verständlich. Die Buche verträgt den Rückschnitt sehr gut und treibt willig auch aus dem alten Holz wieder aus. Bei vitalen und reifen Pflanzen kann der frische Austrieb pinziert werden. Hierbei wird die noch weiche Triebspitze bis auf zwei neue Blätter abgezupft. Dadurch entsteht eine Stauchung und die Internodien des neuen Triebes bleiben kürzer. Äste können gut gedrahtet werden aber der Draht muss unbedingt rechtzeitig entfernt werden. Ansonsten entstehen unansehnliche Narben, die aufgrund der glatten Rinde nicht mehr verschwinden. Die Rotbuche liebt einen sonnigen Platz aber gedeiht auch im Halbschatten. Bei zu großer Hitze und Trockenheit sollte man die Pflanze geschützt stellen. Das Substrat sollte nicht austrocknen, aber Staunässe ist ebenfalls zu vermeiden. Eine Behandlung mit Mykorrhiza und eine organische Düngung sind für den Boden und die Vitalität der Pflanze sehr von Vorteil. Die Buche ist winterhart, aber im Frühjahr spätfrostgefährdet. Nachdem sich die Blätter entfaltet haben, sollte man außerdem auf Wollläuse achten und diese rechtzeitig mit Wasser abspülen.

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