Pinus mugo var. pumilio

Zwerg-Kiefer

848,00 €

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  • 1193-KT-22-3232
  • Tanuki
  • 40 cm (inkl. Schale)
  • Immergrün
  • Keramikschale
  • 2013
  • Halb-Kaskade (Han-Kengai)
  • Deutschland
Pinus mugo var. pumilio – Zwerg-Kiefer Allgemeines: Die Zwerg-Kiefer ist eine Varietät... mehr

Pinus mugo var. pumilio – Zwerg-Kiefer

Allgemeines:
Die Zwerg-Kiefer ist eine Varietät der Berg-Kiefer (Pinus mugo). Sie wächst ebenfalls in den mittel- und osteuropäischen Gebirgen, aber eher flachkugelig und sehr dicht.
 
Pflege als Bonsai:
Kiefern sind für die Bonsaigestaltung sehr beliebt. Sie sind robust und bieten viele gestalterische Möglichkeiten. Als Bonsai strahlen sie durch ihren derben Charakter viel Kraft aus. Andererseits zeigt die gestaltete Kiefer im Vergleich zu Laubbäumen wenig Veränderung und vermittelt dem Betrachter dadurch im Jahresverlauf viel Ruhe. Eine gestaltete Kiefer ist im Grunde sehr pflegeleicht. Die neuen Triebe (Kerzen) werden im Mai eingekürzt bzw. mit den Fingern gebrochen und zu dichte Astpartien werden im Spätsommer ausgelichtet. Im Sommer ist ein sonniger Standort sehr von Vorteil. Kiefern sollten nicht zu nass gehalten werden. Bei langen Regenperioden empfiehlt es sich die Pflanze sogar unter ein Dach zu stellen.
Drahten und Gestalten kann man das ganze Jahr über. Dies sollte aber nicht mit dem Umtopfen im September zusammen fallen. Außerdem muss die Pflanze nach der Gestaltung am besten frostfrei stehen. Bei dem Substrat verwendet man eine strukturstabile, luftige Mischung und achtet auf das Vorhandensein von Mykorrhiza-Pilzen. Man erkennt den Pilz an einem gleichmäßigen, feinen und weißen Belag, der die Wurzeln umhüllt und im Optimalfall die ganze Erde durchzieht. Kiefern sind sehr frosthart. Trotzdem sollten sie im Winter vor trockenen Winden geschützt werden.

Besonderheiten:
Die Varietät pumilio wächst natürlicherweise kompakter und dichter als die Art und macht die Bonsaigestaltung so etwas einfacher. Auch sind die Nadeln etwas kürzer. Daraus ergibt sich später ein schönes Gesamtbild.

Über Tanuki:
Eine besondere Technik, um schnell ausdrucksstarke und sehr alt wirkende Bonsai zu erhalten, ist die „Verheiratung“ einer Pflanze mit einem toten Stück Holz. Dabei wird in der Regel lang gewachsenes Pflanzenmaterial mit einem schön geformten Stück Holz verbunden. Die Pflanze und das Holz werden zum Teil aufwendig bearbeitet und verwachsen mit der Zeit zu einer Einheit. Die kunstvolle Verbindung ähnelt häufig sehr alten in der Natur gesammelten Exemplaren (Yamadori) und wirkt oftmals täuschend echt.
Bonsai, die durch diese Technik entstanden sind, werden in Japan als „Tanuki“ bezeichnet. Der Name „Tanuki” steht dabei auch für den dort heimischen „Marderhund”, welcher in der Mythologie als Fabelwesen auftritt. In den Legenden taucht er als gerissener Verwandlungskünstler auf, der die Menschen gerne hinter das Licht führt, durch diese Fähigkeiten aber auch oft als Held einer Geschichte hervorgeht.

Über den Künstler:
Alle „Tanuki Art“ - Bonsai wurden von dem Künstler Mulyadi gestaltet. Herr Mulyadi beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren professionell mit der Gestaltung von Bonsai. In seiner Heimat Indonesien gestaltet er aus unterschiedlichstem Pflanzenmaterial außergewöhnliche Bonsai. Neben der Umsetzung von klassischen Gestaltungsformen, hat er seinen eigenen Stil entwickelt und ist immer auf der Suche nach kreativen Lösungen. Die Anwendung der Tanuki-Technik ist dabei seine absolute Leidenschaft und er hat hier spezielle Methoden erarbeitet, um handwerklich und künstlerisch einzigartige Ergebnissen zu erzielen. „Tanuki Art“ - Bonsai sind exklusiv in der Bonsaischule Enger erhältlich.

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